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Humboldt-Universit?t zu Berlin

Humboldt-Universit?t zu Berlin | 打鱼游戏单机版 für Besch?ftigte an der HU | Forschen & lehren | "Es gibt ein starkes Bedürfnis, bestm?glich auf das Wintersemester vorbereitet zu sein"

"Es gibt ein starkes Bedürfnis, bestm?glich auf das Wintersemester vorbereitet zu sein"

by Ljiljana Nikolic posted on 02.10.2020 12:10 last modified 02.10.2020 13:35

In den vergangenen Monaten wurden an der Humboldt-Universit?t drei gro?e Umfragen zum digitalen Sommersemester durchgeführt. Die Ergebnisse m?chte die Vizepr?sidentin für Lehre, Eva Inés Obergfell, in einer Veranstaltung der neuen Reihe ?Humboldt diskutiert“ besprechen und freut sich, Interessierte am 7. Oktober von 11 bis 13 Uhr bei dieser digitalen Veranstaltung begrü?en zu dürfen.

Frau Obergfell, das Wintersemester soll ein Kombisemester werden, ein Mix aus Pr?senz- und Digitallehre. ?So viel wie m?glich in Pr?senz, so viel wie n?tig digital“, lautet das Motto für das Wintersemester an der HU. Beides unter einen Hut zu bekommen ist sicherlich nicht einfach. Wie weit sind die Fakult?ten und Institute mit ihren Planungen?

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Unter Berücksichtigung der personellen, r?umlichen und technischen Ressourcen liegt unser Fokus bei den in Pr?senz durchzuführenden 打鱼游戏单机版 auf Formaten für Erstsemesterstudierende und für internationale Studierende sowie auf zwingend in Pr?senz durchzuführenden Praxisformaten wie zum Beispiel Laborpraktika. Dafür wurden bereits im Sommersemester Konzepte erarbeitet und erste R?ume nach den Ma?gaben des Rahmenhygieneplans der Universit?t zertifiziert. Nachdem die Fakult?ten zu Beginn der vorlesungsfreien Zeit sehr gro?en Aufwand betreiben mussten (und teilweise weiterhin müssen), um Prüfungen nach den ver?nderten Bedingungen zu organisieren, ist die Lehr- und Raumplanung für das Wintersemester mittlerweile weit vorangeschritten.

Ich bin beeindruckt von dem gro?en Engagement, mit dem unsere Mitarbeiter*innen alles daransetzen, die au?er- und inneruniversit?ren pandemiebedingten Vorgaben im Sinne eines gelingenden Kombisemesters umzusetzen. Es ist in allen Bereichen spürbar, dass es nach den sehr turbulenten Monaten im Sommersemester, in denen wir alle st?ndig mit neuen Herausforderungen konfrontiert waren, ein starkes Bedürfnis danach gibt, bestm?glich auf das Wintersemester vorbereitet zu sein. Deshalb planen wir – in ?bereinstimmung mit dem Berliner Stufenplan – für verschiedene Szenarien. Au?erdem nutzen wir die Ergebnisse unserer drei gro?en Evaluationen, um unsere bisher ergriffenen Ma?nahmen zu verbessern und weitere aufzusetzen.

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Nach welchen Kriterien werden die Pr?senzveranstaltungen ausgew?hlt?

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Wie im Rahmen der LKRP abgestimmt, erfolgt an der Humboldt-Universit?t zu Berlin die folgende Priorit?tensetzung:

a) Lehrveranstaltungen und Angebote für Studienanf?nger*innen (wie zum Beispiel auch Mentoring- und Tutorien-Angebote, Einführungsveranstaltungen) sowie für internationale Studierende (wie beispielsweise Sprachkurse, Einführungsveranstaltungen)

b) zwingend erforderliche Praxisformate in Laboren, im sportpraktischen Bereich sowie in der Projektlehre

Die Freigabe dieser priorisierten Pr?senzveranstaltungen erfolgt durch die Dekanate in den Fakult?ten und Zentralinstituten. Die in den Instituten und Fakult?ten Verantwortlichen erstellen entsprechend der Priorit?tenliste eine Planung für Pr?senzveranstaltungen, die sie dem Dekanat zur Genehmigung vorlegen. Sollten darüber hinaus in den Instituten und Fakult?ten noch r?umliche Kapazit?ten für weitere Pr?senzveranstaltungen vorhanden sein, entscheidet das Dekanat über die Freigabe weiterer Pr?senzveranstaltungen.

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Welche Angebote wird es für Erstsemester geben, um ihnen den überwiegend digitalen Start zu erleichtern?

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打鱼游戏单机版 für Studienanf?nger*innen werden priorit?r in Pr?senz angeboten. Dieser Ma?gabe des Pr?sidiums sind alle Fakult?ten und Zentraleinrichtungen gefolgt. Einige Fakult?ten planen auch spezielle Sprechstunden für Studienanf?nger*innen in Pr?senz und digital. Darüber hinaus gibt es an allen Fakult?ten besondere Anstrengungen, den Studienanf?nger*innen den Einstieg in ihr Studium durch vielf?ltige Angebote in den Einführungswochen (auch in Pr?senz in Kleingruppen), videogestützte Tutorials und besondere Beratungsangebote zu erleichtern.

Sehr aktiv sind hier auch unsere Fachschaften, die sich viele kreative L?sungen zur Begrü?ung ihrer neuen Kommilitoninnen überlegt haben. Von zentraler Seite gibt es neben den Ersti-Tagen und der Immatrikulationsfeier eine Willkommensseite mit allen Beratungs- und Informationshinweisen und Weiterleitungen zu den fachspezifischen Inhalten. Um den Erstsemester-Studierenden die M?glichkeit zu geben, miteinander in 打鱼游戏单机版 zu treten, planen wir au?erdem die Einrichtung einer Vernetzungsplattform.

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Wieviel Pr?senzbetrieb wird ungef?hr im Winter voraussichtlich m?glich sein?

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Da die Lehr- und Raumplanung für das kommende Semester noch nicht abgeschlossen ist, kann die Frage nach dem Umfang von Pr?senz- und digitalen Lehrveranstaltungen zu diesem Zeitpunkt nicht abschlie?end beantwortet werden. Es zeichnet sich jedoch ab, dass einige Institute Pr?senzveranstaltungen ungef?hr im Umfang von 20 bis 30 Prozent anbieten werden. Dabei handelt es sich sowohl um reine Pr?senzveranstaltungen als auch um Blended Learning-Formate.

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Die Berliner Schulen sind schon über einen Monat lang wieder in 打鱼游戏单机版. Bislang mussten nur wenige kurzzeitig schlie?en. K?nnten Schulen Vorbild für die Universit?ten sein, auch – unter Hygieneauflagen – in die Pr?senz zurückzukehren?

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Die Lern- und Lehrsituation an Universit?ten ist nicht mit der an Schulen vergleichbar. Anders als in Schulen treffen bei uns teilweise sehr gro?e Kohorten aufeinander, die sich zudem st?ndig in verschiedenen 打鱼游戏单机版 mischen. Das ergibt sich unter anderem bereits aus den vielen Kombinationsstudieng?ngen, die wir anbieten. Das Lernen und Dis-kutieren in unterschiedlichen Konstellationen und die M?glichkeit, sich dabei in sehr viele 打鱼游戏单机版gebiete gerade auch unterschiedlicher Disziplinen einzuarbeiten, sind elementare Bestandteile universit?rer Lehr- und Studienkultur. Auch in Zeiten der COVID-19-Pandemie sollen unsere Studierenden weiter davon profitieren. Ein Unterricht in festen (Klein-)Gruppen ist daher nur in ganz seltenen Situationen m?glich.

Auch aufgrund unserer begrenzten r?umlichen und personellen Kapazit?ten sind wir weiterhin darauf angewiesen, zum Gro?teil digitale Lehre anzubieten. Mit unseren umfassenden Vorbereitungen für das Wintersemester, unserem Rahmenhygieneplan und dem Stufenplan für die Berliner 打鱼游戏单机版n sehen wir uns jedoch gut gerüstet, Pr?senzlehre in dem genannten Umfang und stets gemessen an dem Infektionsgeschehen anzubieten.


Fallen praxisorientierte 打鱼游戏单机版 aus oder werden sie durch bestimmte Konzepte erm?glicht?


Seitdem im Laufe des Sommersemesters Lockerungen an der Eind?mmungsverordnung für den Wissenschaftsbetrieb vorgenommen worden sind, k?nnen Praxisformate unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln grunds?tzlich wieder durchgeführt werden. In den Fakult?ten, in denen Praxisveranstaltungen wie zum Beispiel Laborpraktika, Sportkurse oder Exkursionen zum Curriculum geh?ren, wurden entsprechende Konzepte zur Umsetzung erarbeitet. Erste 打鱼游戏单机版 wurden bereits durchgeführt. Im Wintersemester 2020/2021 geh?ren Praxisformate zu denjenigen 打鱼游戏单机版, die priorit?r in Pr?senz angeboten werden sollen.

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Wie sehen diese speziellen Konzepte für praxisorientierte 打鱼游戏单机版 aus?

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Die Konzepte werden individuell für die jeweiligen 打鱼游戏单机版 erarbeitet und berücksichtigen dadurch die jeweils zu beachtenden Umst?nde (Gr??e der R?umlichkeiten, Art der T?tigkeiten, Gruppengr??en etc.). Die Konzepte beruhen dabei auf allgemeinen Leitlinien für die Planung von Pr?senzveranstaltungen, die sich wiederum aus dem vom Pandemiestab der Humboldt-Universit?t erarbeiteten Rahmenhygieneplan ableiten. ?

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Wenn Sie noch einmal auf das Sommersemester zurückblicken: Was k?nnen wir für das Wintersemester aus den Erfahrungen der vergangenen Monate lernen?

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In den vergangenen Monaten haben wir an der Humboldt-Universit?t drei gro?e Umfragen durchgeführt: eine Studierendenbefragung des DZHW, unsere traditionelle Lehrveranstaltungsevaluation und eine Lehrendenbefragung. An allen Erhebungen haben sich sehr viele Personen beteiligt. Nun liegen uns erste Ergebnisse vor. Mein Dank gilt allen HU-Angeh?rigen, die sich in diesem ungew?hnlichen Sommersemester 2020 die Zeit genommen und an den Umfragen teilgenommen haben, und darüber hinaus allen Mitarbeiter*innen, die zentral und dezentral an der Organisation, Durchführung und Auswertung der Evaluationen beteiligt sind. Durch die hohe Beteiligung an den Umfragen sind wir in der Lage, ein repr?sentatives Bild des Sommersemesters zu zeichnen.

Im Moment arbeiten wir an der detaillierten Auswertung, auf deren Grundlage wir in ausführliche Gespr?che mit den verschiedenen Statusgruppen und Einheiten treten werden. Dabei werden wir auch ein zentrales Thema besprechen, das sowohl Lehrende als auch Studierende besch?ftigt. Die ersten Auswertungen zeigen, dass viele Studierende von asynchroner Lehre bzw. Lehrformaten profitieren k?nnten. So gaben 58 Prozent der befragten Studierenden an, dass es schwieriger für sie gewesen sei, Veranstaltungsinhalten zu folgen. Wiederabspielbare Aufzeichnungen von Lehrveranstaltungen sind geeignete Ma?nahmen, um diesem Problem entgegenzuwirken. Aufzeichnungen erm?glichen Studierenden ort- und zeitunabh?ngiges Lernen und k?nnen dabei auch insbesondere denjenigen Gruppen helfen, die besondere Schwierigkeiten haben, ihre Lernzeiten auf die digitale Lehre bzw. die Pr?senzlehre anzupassen.

Aufzeichnungen unterstützen au?erdem den Lernerfolg, da sie beliebig oft im eigenen Tempo wiederholt werden k?nnen. Für das Sommersemester sagten jedoch 53 Prozent der befragten Studierenden, dass weniger als die H?lfte bis keine ihrer 打鱼游戏单机版 als Videoaufzeichnung abrufbar gewesen sei. Um Aufzeichnungen in gr??erem Stil als bisher zu erm?glichen, bauen wir deshalb bereits seit einigen Wochen weitere Technik in H?rs?le ein. Au?erdem setzen wir Software zum Streamen auf. So hilfreich Lehrveranstaltungsaufzeichnungen für Studierende sein m?gen, so beschwerlich k?nnen sie jedoch für Lehrende sein. Aus unserer Lehrendenbefragung geht hervor, dass die meisten Lehrenden durch die digitale Lehre mit einem erheblichen Mehraufwand konfrontiert sind. Insbesondere bei der Vorbereitung sehen 58 Prozent der befragten Lehrenden den Zeitaufwand als viel gr??er, weitere 33 Prozent sehen ihn als etwas gr??er an als bei der Pr?senzlehre. Dazu kommt, dass sich einige Lehrende mehr Unterstützung bei der Konzipierung und Umsetzung digitaler Lehre sowie bei der technischen Ausstattung und Nutzung von technischen Diensten wünschen. W?hrend wir auch hier unser Beratungs- und Schulungsangebot aus dem Sommersemester weiter ausbauen und verst?rkt bewerben, zeigt sich an diesem Beispiel eindrücklich, dass L?sungen für auftretende Probleme immer auch verschiedene Interessen und Bedarfe berücksichtigen und in einen Ausgleich bringen müssen.

Aus diesem Grund ist es mir sehr wichtig, mit den verschiedenen Statusgruppen zu den Umfrageergebnissen zu sprechen, diese einzuordnen und uns über die daraus zu ziehenden Schlüsse auszutauschen. Neben den Gespr?chen, die in unseren universit?ren Gremien und Arbeitsgruppen stattfinden, widmen wir daher auch eine Veranstaltung unserer neuen Reihe ?Humboldt diskutiert“ diesen 打鱼游戏单机版. Ich freue mich, m?glichst viele Interessierte am 7. Oktober 2020 von 11 bis 13 Uhr bei dieser digitalen Veranstaltung begrü?en zu dürfen.

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Die Fragen stellte Ljiljana Nikolic

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Zugang zu der Videokonferenz erhalten Sie unter folgenden Einwahldaten:

https://hu-berlin.zoom.us/s/61189708120

Webinar-ID: 611 8970 8120 ?

Passwort: 904686

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Die Auswertungen der ersten Umfrageergebnisse sind bereits vorab unter folgenden Links einsehbar:

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Studierendenbefragung "Studieren in Corona-Zeiten":

Erste ausgew?hlte Ergebnisse der DZHW-Studierendenbefragung zum Sommersemester 2020

Lehrveranstaltungsevaluation im digitalen Sommersemester 2020
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?bergreifende Auswertung der Studierendenbefragungen mit Unizensus

Lehrendenbefragung zum Sommersemester:

Erste ausgew?hlte Ergebnisse aus der Lehrendenbefragung zum Sommersemester 2020

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