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Nach der Natur: Er?ffnungsausstellung des Humboldt Labors

Die Humboldt-Universit?t zu Berlin macht die Krise und Wechselwirkungen natürlicher und sozialer Systeme zum Ausgangspunkt ihrer ersten Ausstellung im Humboldt Forum

Rendering der Projektion eines Fischschwarms ?schnellebuntebilder

Der Mensch hat sich in alle ?kosysteme, in die Erdatmosph?re und selbst in die geologischen Tiefenschichten des Planeten eingeschrieben. In diesem Kontext er?ffnet die Humboldt-Universit?t zu Berlin am 6. Januar 2021 das Humboldt Labor im Humboldt Forum mit der Er?ffnungsausstellung ?Nach der Natur“.? Die Schau zeigt, wie die Verbindungen zwischen politischen Ordnungen und Natur für diesen Wandel verantwortlich sind und wie Umwelt- und Ressourcenfragen umgekehrt immensen Einfluss auf alle politischen Ordnungssysteme haben. Die Ausstellung im Humboldt Forum umfasst ein Foyer mit 150 qm und einen Hauptsaal mit 600 qm und befindet sich im Ersten Obergeschoss des Humboldt Forums. Der Eintritt ins Humboldt Labor ist frei.

“Der Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft wird im Humboldt Labor neu gedacht. Wir zeigen, was die Forschung zur L?sung aktueller Herausforderungen beitragen kann und erproben, wie wir vom Wissen zum Verstehen und vor allem zum Handeln kommen k?nnen. Herausforderungen wie Klimawandel oder auch die Krise der Demokratie bedürfen des Miteinanders von Wissenschaft und Gesellschaft.”

Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, Pr?sidentin der Humboldt-Universit?t zu Berlin

Forschungsfragen und L?sungsans?tze aus der Wissenschaft

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen diskutieren die sich dramatisch ver?ndernden Mensch-Umwelt-Beziehungen und die Herausforderungen liberaler Gesellschaftsordnungen, etwa durch Nationalismus, Autoritarismus, religi?sen Fundamentalismus oder soziale Bewegungen. Beide Krisen, die ?kologische und die gesellschaftliche, sind eng miteinander verwoben. Die Ausstellung macht diese komplexen Wechselwirkungen sichtbar. Auf einer kinetischen Wand treten Forscherinnen und Forscher miteinander und dem Publikum in einen Dialog. Alte Objekte aus den Sammlungen der HU und anderer Universit?ten stellen die aktuellen Fragestellungen in eine historische Perspektive. Drei wissenschaftliche Archive werden für die Ausstellung aufgearbeitet und erm?glichen in ihrer Zusammenschau einen historischen Vertiefungsraum zu den Fragen der Ausstellung. Das Publikum passiert vor dem Betreten der Ausstellungsfl?che die interaktive Projektion eines Fischschwarms. Diese Projektion verweist unmittelbar auf das Eingreifen des Menschen in die Natur und die Empfindlichkeit von ?kosystemen. Die Gestaltung der Ausstellung erinnert selbst an eine moderne Wunderkammer, in der unterschiedliche Objekte über ein bewegliches H?ngesystem immer wieder neu miteinander in Beziehung treten. Die Ausstellung wird kontinuierlich aktualisiert.

Neben den sieben Exzellenzclustern der Berlin University Alliance wirken zahlreiche Institute und Fachbereiche der HU mit ihren nationalen und internationalen Partnerorganisationen sowie studentische Forschungsprojekte und Initiativen an der inhaltlichen Gestaltung der Ausstellung mit.

Das Humboldt Labor ist ein Projekt der Humboldt-Universit?t zu Berlin im Humboldt Forum. Partner ist die Joachim Herz-Stiftung. Es wird gef?rdert im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und L?ndern durch die Berlin University Alliance, dem Verbund von Freier Universit?t Berlin, Humboldt-Universit?t zu Berlin, Technischer Universit?t Berlin sowie Charité – Universit?tsmedizin Berlin.
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Website des Humboldt Labors

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Boris Nitzsche
Stellvertretender Pressesprecher und Pressereferent Humboldt Laboe

Tel.: +49 30 2093-2945
E-Mail: boris.nitzsche@hu-berlin.de

Webseite: humboldt-labor.de

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