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Humboldt-Universit?t zu Berlin | Presseportal | 打鱼游戏单机版 | Siebzehn Ziele für eine bessere Welt

Siebzehn Ziele für eine bessere Welt

Auf dem Wissensportal humboldts17.de, informiert die HU über Nachhaltigkeit, bereitet wissenschaftliche Ergebnisse und Erkenntnisse verl?sslich und bürgernah auf und stellt sie für den gesellschaftlichen Diskurs zur Verfügung.


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Mit dem Wissensportal humboldts17.de,?bietet die?Humboldt-Universit?t zu Berlin eine Anlaufstelle?zur Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse auf dem?Gebiet der?Nachhaltigkeit.

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K?pfe der Nachhaltigkeit

Ist die Welt noch zu retten? Wie Forscher:innen auf diese Frage antworten und welche Ideen sie für eine nachhaltige Zukunft haben, stellt humboldts17 in der Videoreihe ?K?pfe der Nachhaltigkeit“ vor. Forscher:innen aus verschiedenen Partnerinstitutionen der Humboldt-Universit?t erz?hlen, wie sie mit ihrer Arbeit Ideen und L?sungen für die Energiewende, eine zukunftsf?hige Landwirtschaft oder eine auf nachwachsenden Rohstoffen basierende Kreislaufwirtschaft entwerfen. Sie sind sich alle einig: Eine nachhaltige Welt ist m?glich. Die Erkenntnisse aus der Wissenschaft müssen nun aber rasch umgesetzt werden.

OPEN HUMBOLDT

Mit OPEN HUMBOLDT wagt die Universit?t nun – ganz im Sinne ihrer Gründer – eine ?Expedition“ mit noch offenem Ausgang.


Innovative Kommunikations- und Austauschformate sowie?die Fokussierung auf?multidirektionalen Austausch sollen den Dialog zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur intensivieren und verstetigen. Durch Einbindung von und Austausch mit diversen gesellschaftlichen Akteuren soll transdisziplin?re Forschung so langfristig auf ein neues Level gehoben werden.

Mit innovativen, neuen Austauschformaten will ?die Humboldt“ nun neue Akzente in diesem fortw?hrenden ?ffnungsprozess setzen. Dabei versteht sich OPEN HUMBOLDT auch als ein Experiment: Wie kann dieser so wichtige Austausch mit der Gesellschaft gelingen? Wer sucht mit unseren Forschenden den Dialog? Welche neuen Formate und Kan?le der ?ffnung finden den Weg aus dem Elfenbeinturm?

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OPEN HUMBOLDT

Humboldt-Universit?t zu Berlin | Presseportal | 打鱼游戏单机版 | Humboldt-Universit?t stands with Ukraine

Humboldt-Universit?t stands with Ukraine

Die Humboldt-Universit?t zu Berlin verurteilt den Angriff Russlands auf die Ukraine. Für ukrainische Student:innen und Forschende bietet die HU konkrete Unterstützung an.


HU unterstützt ukrainische Studierende und Wissenschaftler:innen

Die Humboldt-Universit?t zu Berlin bietet?für?ukrainische Student:innen und Forschende Hilfsangebote an und?organisiert gemeinsam mit anderen Wissenschaftseinrichtungen weitere Unterstützungs- und Stipendienprogramme. Diese Webseite bündelt?die Angebote und Initiativen der HU und bietet einen ?berblick über die M?glichkeiten, sich an der HU, in Berlin und für die Ukraine zu engagieren.

Patenschaftsprogramm für Studierende, Promovierende und Forschende, die aus der Ukraine geflohen sind

Der Humboldt-Universit?t zu Berlin (HU) ist es ein gro?es Anliegen, den vielen geflüchteten Studierenden, Promovierenden und Forschenden aus der Ukraine das Ankommen in der Fremde zu erleichtern. Die Humboldt-Universit?t m?chte den Geflüchteten, die sich in den kommenden Wochen und Monaten an die Universit?t wenden, nach M?glichkeit Sicherheit und eine Perspektive in unserer akademischen Gemeinschaft geben. Aus diesem Grund hat die Humboldt-Universit?t ein Patenschaftsprogramm für aus der Ukraine geflüchtete Studierende, Promovierende und Forschende aufgesetzt.

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Jetzt spenden

Mit Ihrer Spende für das Patenschaftsprogramm unterstützen Sie geflüchtete Student:innen und Forschende aus der Ukraine bei ihrem akademischen Neustart an der Humboldt-Universit?t und erm?glichen ihnen, weiter zu studieren oder zu forschen.

Helfen Sie uns, zu helfen und stehen Sie gemeinsam mit uns an der Seite der Studierenden und Forschenden aus Ukraine.?

Spendenprojekt auf betterplace

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FAQs zum Patenschaftsprogramm der HU

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Was ist das Patenschaftsprogramm der HU?

Das Patenschaftsprogramm für geflüchtete Studierende, Promovierende und Forschende aus der Ukraine ist ein wesentlicher Bestandteil der Hilfs- und Unterstützungsangebote der Humboldt-Universit?t im Rahmen von ?Humboldt-Universit?t stands with Ukraine“, mit denen die HU schnell, unkompliziert und konkret Geflüchteten hilft.

Mit dem Patenschaftsprogramm unterstützt die HU geflüchtete Studierende, Promovierende und Forschende und erm?glicht ihnen, an der HU weiter zu studieren, oder zu forschen und am akademischen Leben teilzuhaben.

?ber das Patenschaftsprogramm werden die Kosten finanziert, die für die Aufnahme und Weiterführung eines Studiums oder auch die Fortsetzung der wissenschaftlichen Arbeit entstehen:

  • Starthilfe für geflüchtete Studierende, Promovierende und Forschende
  • Semestergebühren für geflüchtete Studierende und Promovierende
  • Stipendien für geflüchtete Studierende
  • ?bergangs-Stipendien für geflüchtete Forschende

Wie f?rdert die HU geflüchtete ukrainische Studierende

und Promovierende durch das Patenschaftsprogramm?

Geflüchtete ukrainische Studierende k?nnen für ein Semester als Programmstudierende (non-degree seeking) und Promovierende als Gastpromovierende an der Humboldt-Universit?t zu Berlin immatrikuliert werden, wenn sie die Zugangsvoraussetzungen (siehe unten) erfüllen.

Als Programmstudierende oder Gastpromovierende der HU erhalten sie

  • Zugang zu Lehrveranstaltungen der Humboldt-Universit?t zu Berlin,
  • Zugang zu Sprachkursen,
  • Zugang zu interkulturellen Begleitveranstaltungen und psychologische Betreuung

und k?nnen sich orientieren, ob sie im Laufe dieses Semesters einen Antrag auf ein regul?res Studium mit Abschluss ab dem Wintersemester stellen bzw. k?nnen ihre Promotion fortsetzen und zum Abschluss bringen.

Semestergebühren für Studierende und Promovierende

Im Rahmen des Patenschaftsprogramms werden die Kosten getragen, die für die Aufnahme und Weiterführung eines Studiums oder auch die Fortsetzung der wissenschaftlichen Arbeit entstehen. So finanziert die Stiftung Humboldt-Universit?t für bis zu 100 geflüchtete Studierende und Promovierende Semestergebühren in H?he von 265,64 Euro. Die Humboldt-Universit?t verzichtet für diesen Personenkreis auf die Erhebung der obligatorischen Verwaltungsgebühr in H?he von 50 Euro. Damit reduziert sich der Semesterbeitrag von 315 Euro um diese Summe; es bleiben damit die Beitr?ge für die Verfasste Studierendenschaft, das Studierendenwerk und das Semesterticket des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB).

Stipendien für Studierende und Promovierende

Studierenden und Promovierende, die im Sommersemester 2022 immatrikuliert wurden, unterstützt die HU mit einen Stipendium – finanziert aus dem Programm Erasmus+.

Mit Spenden für das Patenschaftsprogramm m?chte die HU diese F?rderung im Wintersemester fortsetzen.

Starthilfe

Die Starthilfe erm?glicht die Beschaffung notwendiger Technik oder Materialien, finanziert Zuschüsse zu Sprach- und Integrationskursen ebenso wie Beratungen und Workshops.

Darüber hinaus k?nnen sie durch die Immatrikulation an der HU weitere Betreuungs- und Unterstützungsangebote des Studierendenwerks nutzen.

Voraussetzungen

  • Immatrikulation in der Ukraine als Studierende oder Promovierende, die?
  • einen Aufenthaltstitel für das Land Berlin im Rahmen der vorübergehenden Schutzes nach § 24 Aufenthaltsgesetz haben,
  • über ausreichende Sprachkenntnisse des Deutschen oder des Englischen verfügen (grunds?tzlich B2, ausnahmsweise B1)
  • und die im Rahmen eines Fachstudiums an der HU studieren k?nnten bzw. die als Promovierende eine HU-Professor:in als Mentor:innen haben, der/die sie w?hrend der Promotionszeit in Berlin betreuen wird.

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Zu den Ansprechpartner:innen auf der Webseite der Abteilung Internationales???

Wie f?rdert die HU geflüchtete ukrainische Forschende

durch das Partnerschaftsprogramm?

Geflüchtete ukrainische Forscher:innen k?nnen als Gastwissenschaftler:innen an der HU aufgenommen werden, nachdem sie eine:n HU-Professor:in als Mentor:innen gewonnen haben, der/die sie bei der Antragsstellung für andere externe F?rderprogramme unterstützt.

Die Abteilung Internationales unterstützt die Forschenden bei der Suche nach Mentor:innen.

Als Gastwissenschaftler:innen der HU erhalten sie

  • die M?glichkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten,
  • Zugang zu Arbeitsr?umen und Laboren der HU,
  • Zugang zu Sprachkursen,
  • Zugang zu interkulturellen Begleitveranstaltungen und psychologische Betreuung und
  • werden bei der Antragstellung für F?rderprogramme zur weiteren Finanzierung ihrer Forschungsprojekte durch Wissenschaftler:innen der Humboldt-Universit?t und der Abteilung Internationales und das Servicezentrum Forschung unterstützt.

?bergangs-Stipendien für Forschende

Zentraler Bestandteil des Patenschaftsprogramms für Forschende ist die F?rderung für die ?bergangszeit, bis die finanzielle Unterstützung anderer Drittmittelgeber (Phillip Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stifung, VW-Stiftung, Einstein Stiftung, DFG u. a. Programme) greift. ?bergangs-Stipendien k?nnen nur über HU-Mentor:innen und Fakult?ten der HU beantragt werden.

Die HU und Spenden für das Patenschaftsprogramm finanzieren die ?bergangs-Stipendien für Forschende bis zum Beginn der Anschlussf?rderung. Diese finanzielle Absicherung erg?nzt die inhaltliche Betreuung an der HU und erm?glicht die Fortführung der wissenschaftlichen Arbeit.

Starthilfe

Aus Spenden für das Patenschaftsprogramm m?chte die HU eine Starthilfe für geflüchtete Studierende, Promovierende und Forschende erm?glichen, die die Beschaffung notwendiger Technik oder Materialien, Zuschüsse zu Sprach- und Integrationskursen ebenso wie Beratungen und Workshops finanziert.

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Wie kann ich spenden?

Spenden für das Patenschaftsprogramm k?nnen direkt auf das Spendenkonto der Humboldt-Universit?t überwiesen werden oder über die Spendenplattform betterplace.org.

Spendenkonto

Humboldt-Universit?t zu Berlin
Deutsche Bank PGK AG
IBAN: DE95 1007 0848 0512 6206 01
BIC/SWIFT: DEUTDEDB110

Verwendungszweck:

  • Patenschaftsprogramm Ukraine
  • PSP: Z.00093.00.410100
  • Name und Adresse Spender:in

Spenden über betterplace.org

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Aktuelles

Dolmetscher:innen für Ukrainisch gesucht

Das?Jobcenter Berlin Tempelhof-Sch?neberg betreut Geflüchtete aus der Ukraine im Rahmen der Sozialleistungserbringung nach dem SGB II. Für die Beratungsgespr?che ben?tigt das Jobcenter??bersetzungsunterstützungen.?

Interessierte Studierende, die bei ?bersetzungen unterstützen m?chten, k?nnen sich via Mail (Jobcenter-Berlin-Tempelhof-Schoeneberg.Arbeitsschutz@jobcenter-ge.de) oder telefonisch (030 555580 6835) an das Jobcenter wenden.

Die Unterstützung bei der ?bersetzung wird vergütet.

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FAQs für ukrainische Studierende

und Wissenschaftler:innen an der HU

FAQs?für geflüchtete Studierende

und Wissenschaftler:innen in Berlin

Wohnangebote für geflüchtete Ukrainer:innen

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Initiativen in der HU


Saving Ukrainian Cultural Heritage Online

Eine Arbeitsgruppe aus Studierenden der digitalen Fachinformatik Geschichte dokumentiert im Rahmen der globalen Initiative sucho.org (Saving Ukrainian Cultural Heritage Online) Kulturgutverluste in der Ukraine. Datenbanken und Quellensammlungen von ukrainischen Servern wurden kopiert und archiviert, bevor besagte Server m?glicherweise durch Kampfhandlungen zerst?rt werden.

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?Zur Organisation und für freiwillige Helfer:innen?

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Arrival Support

Die Freiwilligen nehmen die in Berlin ankommenden Flüchtlinge in Empfang und helfen ihnen bei der Ankunft in Deutschland. Sie vermitteln Unterkünfte, begleiten zu bereits organisierten privaten Unterkünften, unterstützen beim Kauf von Zugtickets für die Weiterreise, übersetzen…

Momentan werden insbesondere Personen gesucht, die Ukrainisch und Russisch sprechen und an den Ankunftsstellen HBF, ZOB und Ostbahnhof bei der Kommunikation unterstützen.

Gesucht werden auch ukrainisch- und russischsprachige Psycholog:innen, die an den Ankunftsstellen bereitstehen.

Zur Linksammlung zur Koordination der Hilfe

打鱼游戏单机版: Lea Melle, lea.melle@hu-berlin.de

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Labs friendly/open to Ukrainian scientists

Zur Liste der offenen Labore für ukrainischen Wissenschaftler:innen

Zur vollst?ndigen Liste der Labore

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Refugee Law Clinic Berlin

Die Refugee Law Clinic Berlin e.V. der HU bietet kostenlose und unabh?ngige Rechtsberatung für Geflüchtete und Migrant:innen in Berlin an.

打鱼游戏单机版: info@rlc-berlin.org

Zur Webseite der Refugee Law Clinic Berlin

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Krisenchat

Krisenchat ist ein Beratungs- und Versorgungsangebot, das im Mai 2020 w?hrend der Corona-Pandemie entstanden ist, mit dem Ziel, allen jungen Menschen Zugang zu professioneller Ersthilfe in Krisen anzubieten.

Zur Webseite von Krisenchat

Derzeit sucht Krisenchat ukrainisch- und russischsprachige Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen, um Kindern in akuter psychologischer Not zu helfen.

打鱼游戏单机版: @krisenchat.de

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Sammelaktionen für Sachspenden in der HU und Berlin

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Aktion: Tausche deinen Verbandskasten aus für die Ukraine

Gemeinsam mit einem Freund sammelt Mario Cypko, Exzellenzcluster Matters of Activity, (abgelaufene) Erste-Hilfe-K?sten für Ukrainer:innen, die nicht fliehen k?nnen. Ben?tigt werden auch (gr??ere) Taschenlampen, Powerbanks und W?rmebildkameras (zum Auffinden von Opfern). Diese werden regelm??ig direkt in die Ukraine gebracht.

Die Aktion findet in Zusammenarbeit mit einem Krankenhaus in Lviv und einem Ausbildungszentrum für Freiwillige in der Region um Lviv statt. Spenden k?nnen im MoA-Büro zu den üblichen Bürozeiten (Mo-Do, 10-22 Uhr) abgegeben werden.

Warum Erste-Hilfe-K?sten? In den alten Erste-Hilfe-K?sten im Auto oder zu Hause befinden sich viele steril verpackte Erste-Hilfe-Produkte, die sonst oft weggeworfen werden, die aber in Ukraine dringend ben?tigt werden. Diese Aktion richtet sich an Unternehmen und Institutionen mit vielen Mitarbeitenden an wenigen Standorten, damit die Logistik nicht zu kompliziert ist. Es ist eine sehr eine gute M?glichkeit, individuelle und einfache Hilfe durch die Mitarbeiter:innen zu leisten und dabei Leben zu retten.

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Mario Cypko
Exzellenzcluster Matters of Activity
mario.cypko@fu-berlin.de

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Pilecki-Institut

Das polnische Kultur- und Forschungsinstitut nimmt t?glich zwischen 10 und 18 Uhr Sachspenden am Pariser Platz 4A an. Besonders gefragt sind Kleidung, Medikamente, Powerbanks für die mobile Stromversorgung, Campingkocher, Lebensmittelkonserven, Handlampen und Erste-Hilfe-K?sten. Es wird darum gebeten, eine Liste mit den Hilfsgütern mitzubringen.

Adresse: Pariser Platz 4A

Zur Webseite des Pilecki-Instituts

Tel.:?030 27578956

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Expert:innen der HU zum Krieg in der Ukraine


Meldungen der Humboldt-Universit?t

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Vergangenes

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Solidarit?tsveranstaltung für die Ukraine am 4. M?rz


Humboldt-Universit?t stands with Ukraine – Unter diesem Motto versammelten sich am 4. M?rz mehr als 350 Humboldtianer:innen auf dem Innenhof des Hauptgeb?udes um ihre Solidarit?t auszudrücken. Peter Frensch, kommissarischer Pr?sident der HU, hielt eine Ansprache. Darauf folgte ein künstlerisches Programm mit Musik und Redebeitr?gen von Studierenden der Slawistik.

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Humboldt-Universit?t zu Berlin | Presseportal | 打鱼游戏单机版 | Willkommen an der Humboldt-Universit?t

Willkommen an der Humboldt-Universit?t

打鱼游戏单机版 zum Studienbeginn zum Wintersemester 2022/23 sowie eine ?bersicht über zentrale Informationsveranstaltungen und 打鱼游戏单机版 von Instituten und Fakult?ten.


Orientierungswoche

Ab dem 27. September 2022 bietet die allgemeine Studienberatung der Humboldt-Universit?t verschiedene Online-Info-打鱼游戏单机版 über das Studium an der HU an. Auch die verschiedenen Institute und Fakult?ten haben ein Programm für ihre neuen Student:innen zusammengestellt und vermitteln f?cherspezifische Inhalte. Angebote der jeweiligen Fachschaften für ihre neuen Kommiliton:innen werden zumeist via den sozialen Medien kommuniziert. Eine ?bersicht der Fachschaftsinitiativen etc. findet sich in der Social-Media-Directory.

Feierliche Immatrikulation

Die Immatrikulationsfeier der Humboldt-Universit?t findet am 17. Oktober 2022 auf dem Campus Nord statt.

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Mehr zum Semesterstart an der Humboldt-Universit?t lesen

Humboldt-Universit?t zu Berlin | Presseportal | 打鱼游戏单机版 | Sciencely – die Wissenschafts-App der HU

Sciencely – die Wissenschafts-App der HU

Die App sciencely verwandelt den Bahnhof der Wissenschaften Unter den Linden in Berlin-Mitte in einen Entdeckungsraum. Die App l?dt zur spielerischen Erkundung der Ausstellung der HU am Bahnsteig der U6 ein.


Die Nutzer:innen erkunden Motive der Ausstellung und ihre Bedeutung in einem Chat – chatten Sie beim?Besuch im Bahnhof, aber auch gerne?unterwegs.

Per Bilderkennung oder Auswahl in der App kann mit Motiven der Ausstellungen gechattet werden. Motive der Ausstellung, architektonische Details, Denkm?ler und sogar U-Bahnschilder erwachen bei der Entdeckungsreise mit sciencely in Berlin-Mitte zum Leben. Chatten Sie mit einem Tiefseetauchen, unterhalten Sie sich mit einem Waschb?ren oder erfahren Sie, was eine Gummiente über die Ozean erz?hlen kann.

Sie erhalten sciencely kostenfrei im?App Store?oder im?Play Store.

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Pandemiebetrieb an der HU

打鱼游戏单机版 über aktuelle Entwicklungen und relevante Auswirkungen des Ausbruchs von COVID-19 (Corona Virus SARS-CoV-2) auf den Lehr-, Studien,- und Arbeitsalltag an der Universit?t.


Auf der Webseite Pandemiebetrieb an der Humboldt-Universit?t?erhalten Sie 打鱼游戏单机版 zu den h?ufigsten Fragen und Antworten von Besch?ftigten und Studierende, zu Impfm?glichkeiten an der HU sowie 打鱼游戏单机版 zu den Schnelltestzentren am Campus Mitte und Adlershof.

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Humboldt-Universit?t zu Berlin | Presseportal | 打鱼游戏单机版 | Zur Debatte um das neue Berliner Hochschulgesetz

Zur Debatte um das neue Berliner Hochschulgesetz

Das Berliner Hochschulgesetz (BerlHG) ist seit seinem Inkrafttreten am 25. September 2021 in der Diskussion. Besonders mit der Ankündigung des Rücktritts von Sabine Kunst sind viele Argumente zum Paragraf 110 auf dem Tisch. Unsere Zusammenschau gibt einen ?berblick zum Thema.


Die Debatte um das Berliner Hochschulgesetz l?uft bundesweit auf Hochtouren. Es geht dabei um Zukunft und Perspektiven des sogenannten wissenschfaftlichen Mittelbaus, insbesondere der Besch?ftigungssituation von?Postdocs. Seit der?Rücktrittsankündigung von Sabine Kunst?von ihrem Amt als Pr?sidentin der HU haben sich in den Medien viele Stimmen gemeldet. Nach ersten Einordnungen der Problemlage, kommen nun allm?hlich L?sungsvorschl?ge in die Diskussion.

Unsere ?bersichtsseite sammelt aktuelle Berichte und Interviews zum Thema.?

Zur?Debatte um das neue Berliner Hochschulgesetz

Humboldt-Universit?t zu Berlin | Presseportal | 打鱼游戏单机版 | Diversit?t an der Humboldt-Universit?t

Diversit?t an der Humboldt-Universit?t

Die HU setzt sich mit den 打鱼游戏单机版 Black Lives Matter, Diskriminierung und institutionellem und strukturellem Rassismus auseinander.


Die Humboldt-Universit?t zu Berlin versteht sich als Ort der Meinungspluralit?t, gegenseitiger Wertsch?tzung und Respekt. Aber auch die Humboldt-Universit?t ist nicht frei von Diskriminierung und Rassismus. Jede 打鱼游戏单机版 ist ein Nukleus der Gesellschaft, auch in einer so vielf?ltigen und bunten Stadt wie Berlin. Strukturelle Diskriminierung und struktureller Rassismus sind leider noch viel zu sehr Realit?t in Berlin und Deutschland. Er macht auch vor der akademischen Community nicht halt.

Wir m?chten Raum zur Diskussion schaffen, uns mit Diskriminierung und Rassismus auseinandersetzen und 打鱼游戏单机版 zu Black Lives Matter, Diversit?t und Anti-Rassimus bieten. Anmerkungen und Empfehlungen k?nnen an?hu-online@hu-berlin.de?geschickt werden.

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Webseite Diversit?t an der Humboldt-Universit?t zu Berlin

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humboldt gemeinsam

Ziel des Programms humboldt gemeinsam ist es, bis 2023 mit der Softwarel?sung SAP ein einheitliches Verwaltungssystem einzuführen.


Bereichsübergreifender, transparenter & effizienter

Insgesamt geht es darum, aufeinander abgestimmte, nutzerorientierte und durchgehende, alle Bereiche umfassende, Prozesse zu etablieren, die auf die Erh?hung der Datensicherheit, schnellere und vor allem transparente Prozessabl?ufe sowie eine verbesserte Steuerungsf?higkeit abzielen. Mitarbeitende k?nnen so in Zukunft ihre Arbeit qualitativ steigern und zeitlich effizienter gestalten. Dies führt zu einer erh?hten Arbeitszufriedenheit, nicht nur bei Mitarbeitenden in der Verwaltung sondern auch im wissenschaftlichen Bereich, der durch schlanke Verwaltungsprozesse optimal unterstützt wird.

Damit verbunden sind folgende zentrale Ziele für die Mitarbeitenden, für jeden Bereich und für die Humboldt-Universit?t insgesamt:

  • Eine Erh?hung der Transparenz der Prozesse.
  • Eine Zeitersparnis bei der Prozessbearbeitung.
  • Die Vermeidung der Mehrfacheingabe von Daten und unn?tigen Medienbrüchen.
  • Die Generierung belastbarer Daten von hoher Qualit?t.

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Das Programm im ?berblick

Humboldt-Universit?t zu Berlin | Presseportal | 打鱼游戏单机版 | Fachschaften, Fachschaftsinitiativen und Studierendenr?te

Fachschaften, Fachschaftsinitiativen und Studierendenr?te

?bersicht der studentischen Initiativen und Vertretungen der HU – der Fachschaften, Fachschaftsinitiativen und Studierendenr?te und dem Referent_innenrat


?bersicht der studentischen Vertretungen der Humboldt-Universit?t vom Referat für Fachschaftskoordination des Referent_innenrats der HU:

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Berliner Institut für Islamische Theologie:

  • (Fachschaftsinitiative Islamische Theologie)1

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Juristische Fakult?t:

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Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakult?t:

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Lebenswissenschaftliche Fakult?t:?

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Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakult?t:

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Philosophische Fakult?t:

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Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakult?t:

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Theologische Fakult?t:

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Wirtschaftswissenschaftliche Fakult?t:

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Zentralinistitut für Katholische Theologie:

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Fakult?tsübergreifend:

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Treffen zur Fachschaftsvernetzung:

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Charité – Universit?tsmedizin Berlin:

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1: noch nicht anerkannt

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Referent_innenRat

Der RefRat vertritt die Student:innenschaft der Humboldt-Universit?t zu Berlin (HU). Er ist an die Beschlüsse des Student:innenparlaments (StuPa) unmittelbar gebunden und erledigt die laufenden Gesch?fte der Student:innenschaft. Der RefRat gliedert sich nach Arbeitsgebieten in sechzehn Referate (siehe Seitenmenü). Dabei versteht sich der RefRat explizit als politische Vertretung und nicht als Dienstleister:in. Je Referat gibt es ein bis zwei gleichberechtigte Referent:innen, die vom StuPa gew?hlt werden. Nur die sog. autonomen Referate werden von bestimmten studentischen Gruppen gew?hlt und anschlie?end vom StuPa best?tigt. Der RefRat ernennt zwei Sprecher:innen aus seiner Mitte.

Mehr 打鱼游戏单机版 zum RefRat sind auf deren Webseite zu finden.

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Studentische Initiativen

Humboldt-Stipendium

Bewirb Dich bis zum 15. Januar 2021 für ein Humboldt-Stipendium im Rahmen des Deutschlandstipendiumprogramms der HU!


Die Humboldt-Universit?t zu Berlin (HU) vergibt zum Sommersemester 2021 erneut Humboldt-Stipendien (im Rahmen des Deutschlandstipendiumprogramms) an ihre Studierenden. Bewerben lohnt sich: Das Stipendium unterstützt engagierte Studierende mit sehr guten Leistungen mit monatlich 300 Euro für ein Jahr. Jedes Stipendium wird je zur H?lfte vom Bund und privaten F?rderern wie Unternehmen, Stiftungen, Vereinen und Alumni getragen. Ausgew?hlt werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten durch eine Auswahlkommission der Humboldt-Universit?t zu Berlin. Die F?rderung beginnt im April 2021.

Bewerben über die Online-Plattform

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Informationsveranstaltung

Interessierte Studierende k?nnen sich auch online beraten lassen. Am 21. Dezember 2020 und am 8. Januar?2021, jeweils zwischen 15 und 16 Uhr, k?nnen via?Zoom?Fragen gestellt werden.

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Team Humboldt-Stipendium
humboldtstipendium@hu-berlin.de

WiNS Adlershof

Mit dem Programm WiNS Adlershof (Women in Natural Sciences) unter dem Dach von FiNCA f?rdern wir daher die Doktorandinnen und Postdoktorandinnen am Campus Adlershof, um Frauen aktiv zu einer wissenschaftlichen Karriere zu ermutigen


Das Engagement für die Gleichstellung der Geschlechter auf allen Ebenen des wissenschaftlichen Arbeitens ist ein zentraler Punkt im Leitbild der Humboldt-Universit?t zu Berlin. Noch sind wir davon weit entfernt, da Frauen insbesondere in wissenschaftlichen Führungspositionen weiterhin stark unterrepr?sentiert sind.

Mit dem Programm WiNS Adlershof (Women in Natural Sciences) unter dem Dach von FiNCA f?rdern wir daher die Doktorandinnen und Postdoktorandinnen am Campus Adlershof, um Frauen aktiv zu einer wissenschaftlichen Karriere zu ermutigen. Wir bieten jungen Frauen die Gelegenheit, Schlüsselqualifikationen zu erwerben, sich auszutauschen und mit Führungspers?nlichkeiten aus Universit?t und Forschung zu vernetzen. Sie erhalten damit eine wirkungsvolle Unterstützung auf dem Weg zur Führungsposition - nach dem Motto: Potentiale erkennen, f?rdern und gekonnt einsetzen.

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WiNS-Mentoring - Im Tandem zum Erfolg

Mentoring bietet die Gelegenheit, die n?chsten Schritte auf dem eigenen Karriereweg strategisch zu planen und aus erster Hand Wissen über andere Karrierewege in der Wissenschaft zu erhalten. Die Teilnehmerinnen werden ein Jahr lang von einer erfahrenen Mentorin oder einem Mentor begleitet. Sie erhalten Einblicke in Arbeitsweisen und relevante Forschungsfelder oder auch zu Fragen, wie sich Beruf und Privatleben besser vereinbaren lassen. Bei regelm??igen Treffen haben die Teilnehmerinnen die M?glichkeit, eigene Ziele zu sch?rfen, anstehende Entscheidungen zu planen und die Umsetzung zu diskutieren. Und nicht zuletzt das eigene Netzwerk an 打鱼游戏单机版en zu erweitern.

WiNS-Trainings

Schlüsselqualifikationen wie gutes Vortragen und professionelles Networking sind neben fachlichen Kompetenzen immer st?rker gefragt, um langfristig in den Naturwissenschaften erfolgreich zu sein. WiNS Adlershof bietet hierzu ein modulares Qualifizierungsprogramm aus verschiedenen Workshops an, das das notwendige Knowhow für den Karriereweg - insbesondere hin zur Professur - vermittelt:

Online-Workshop: Agile project management: How to create successful projects and productive project-teams, 17./18. M?rz 2021, jeweils 9 bis 12 Uhr mit Svenja Neupert (Trainerin und Coach)

Networking and information - For inspiration only!

WiNS Adlershof bietet allen interessierten Wissenschaftler*innen ein Forum für gegenseitigen Erfahrungsaustausch und Vernetzung. Regelm??ige 打鱼游戏单机版 mit Inputs zu relevanten 打鱼游戏单机版 sowie Treffen mit Führungspers?nlichkeiten und Nachwuchskr?ften aus den umliegenden Instituten bieten vielf?ltige Einblicke in die Arbeitsm?glichkeiten in der Wissenschaftsstadt. Darüber hinaus erm?glichen sie den Aufbau professioneller Netzwerke. Die 打鱼游戏单机版 finden auf Englisch statt, wenn nicht anders angegeben

WiNS Sommerschule 2021

Licht, Materie und Leben: Warum sehen wir, was wir sehen, und wie k?nnen wir es verstehen? vom 4. bis 5. Juni 2021 via Zoom

Bewerbungsschluss: 15. April 2021

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Website von WiNS Adlershof

Humboldt-Universit?t zu Berlin | Presseportal | 打鱼游戏单机版 | Zentrum für transdisziplin?re Geschlechterstudien

Zentrum für transdisziplin?re Geschlechterstudien

Das Zentrum bündelt verschiedene wissenschaftliche Disziplinen, unterschiedliche Akteur:innen des Wissens und der Wissensvermittlung und vielf?ltige Formen der Auseinandersetzung mit der Kategorie Geschlecht in allen Feldern.


Das Zentrum für transdisziplin?re Geschlechterstudien

  • koordiniert Forschung und Lehre im Bereich der Geschlechterforschung/Gender Studies in allen beteiligten Fachdisziplinen an der Humboldt-Universit?t
  • bringt Gender-Kompetenzen aus allen Disziplinen zusammen
  • bietet einen eigenst?ndigen transdisziplin?ren Master-Studiengang Gender Studies und einen BA-Studiengang als Zweit- und Beifach an
  • schl?gt Brücken in unterschiedliche ?ffentlichkeiten
  • ist Anlaufstelle für Lehrende, Forschende und Lernende aus aller Welt
  • kooperiert mit Geschlechterforschungszentren in Deutschland, Europa und im angloamerikanischen Raum

Das Zentrum bündelt, was für eine wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit Fragen der Geschlechterverh?ltnisse unverzichtbar ist: verschiedene wissenschaftliche Disziplinen, unterschiedliche Akteur_innen des Wissens und der Wissensvermittlung und vielf?ltige Formen der Auseinandersetzung mit der Kategorie Geschlecht in allen theoretischen und gesellschaftlich-praktischen Feldern.

  • Am Zentrum wird gedacht, gelehrt, gelesen, geschrieben, gefilmt, gesprochen, erlebt, diskutiert, pr?sentiert und ausprobiert, was sich über Geschlecht erkennen l?sst. Im ZtG treffen sich über?17 F?cher, in denen an der HU zu Geschlechterfragen gearbeitet wird – es ist ein transdisziplin?rer Zusammenhang, der Erkenntnis erm?glicht.
  • Am Zentrum finden Forschende und Lehrende, Lernende und Interessierte aus dem In- und Ausland, aus 打鱼游戏单机版n und aus der ?ffentlichkeit einen Ort des Austauschs, der Vermittlung und der kritischen Reflexion von ?Geschlecht“. Wir unterstützen?Forschung und Recherche durch eine Struktur, die interdisziplin?re Arbeit bef?rdert. Wissenschaftliche 打鱼游戏单机版 sollen die wissenschaftliche und eine breite ?ffentlichkeit ansprechen und in der Gender Praxis wird Gender-Kompetenz geprobt.

M?glich wird all dies durch eine besondere Struktur, die sich nicht zuletzt aus der und den Geschichte(n)? der Gender Studies an der HU erkl?rt.

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Zentrum für transdisziplin?re Geschlechterstudien

Genderblog des des Zentrums für transdisziplin?re Geschlechterstudien

Humboldt-Universit?t zu Berlin | Presseportal | 打鱼游戏单机版 | Das Humboldt Labor der Humboldt-Universit?t

Das Humboldt Labor der Humboldt-Universit?t

Die ?moderne Wunderkammer“ im Humboldt Forum ?ffnet im Winter 2020/21.


Rendering der Projektion eines Fischschwarms für das Humboldt Labor

Rendering der?Projektion eines Fischschwarms.?Foto:?schnellebuntebilder

Im Winter 2020/21 ?ffnet das Humboldt Labor der Humboldt-Universit?t in digitaler Form. Auftaktausstellung "Nach der Natur" pr?sentiert im Humboldt Forum in einer gro?en Bandbreite von Forschungsans?tzen die Wechselwirkungen zwischen Klimawandel und Biodiverit?tsverlust sowie den weltweiten Anfechtungen demokratischer Ordnungsprizipien.

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Webseite Humboldt Labor

Humboldt-Universit?t zu Berlin | Presseportal | 打鱼游戏单机版 | HU im eingeschr?nkten 打鱼游戏单机版

HU im eingeschr?nkten 打鱼游戏单机版

Alle 打鱼游戏单机版 über aktuelle Entwicklungen und relevante Auswirkungen des Ausbruchs des COVID-19 (Corona Virus SARS-CoV-2) auf den Lehr-, Studien,- und Arbeitsalltag an der Universit?t.


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Trotz einzelner Infektionen ist die HU weiterhin vollkommen handlungs- und funktionsf?hig. Besonders gesicherte Netze und zentrale Dienste sind nicht betroffen. Unverzüglich nach Kenntnis der Infektion wurden Ma?nahmen zur Eind?mmung vorgenommen. Die betroffenen Rechner wurden gesperrt und vollst?ndig neu aufgesetzt.

Der Emotet-Virus verbreitet sich über Mailanh?nge. H?ufig werden Empf?nger gew?hlt, zu welchen der infizierte Account noch vor kurzer Zeit in Mailkontakt stand, so dass die virusbelastete Mail wie eine Gespr?chsfortsetzung erscheint. Jedoch sind die Anreden und Texte oftmals kurz gehalten. Es wird direkt auf den Anhang verwiesen. Der Anhang enth?lt die h?chst aggressive Schadsoftware. Emotet ist in der Lage, andere Schadprogramme nachzuladen und zu installieren (beispielsweise Banking-Trojaner, Ransomware).

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Humboldt-Universit?t zu Berlin | Presseportal | 打鱼游戏单机版 | Klassenfragen Folge 1: ?Schon Aristoteles spricht von sozialen Klassen“

Klassenfragen Folge 1: ?Schon Aristoteles spricht von sozialen Klassen“

In unserem Winterspecial besch?ftigen wir uns mit Klassenfragen: Wofür brauchen wir den Klassenbegriff, was hat er mit sozialer Gerechtigkeit zu tun, wie entsteht eine Klassenidentit?t, wo zeigen sich Klassen in der Bildung und ist eine klassenlose Gesellschaft m?glich?


Professor Dr. Hans-Peter Müller ist Professor für Allgemeine Soziologie an der Humboldt-Universit?t zu Berlin, seit Oktober 2019 emeritiert. Seine Forschungsfelder sind unter anderem die Soziologie der Lebensführung sowie Sozialstruktur und Ungleichheit. Er ist Mitglied des Vorstands in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS).

Herr Professor Dr. Müller, wofür brauchen wir den Klassenbegriff überhaupt?

Heute wird der Klassenbegriff scharf kritisiert, weil wir offiziell im ?Zeitalter der Gleichheit“ leben. Da darf es so etwas wie Klassen eigentlich nicht geben, weil sie Ausdruck sozialer Ungleichheit sind. Da f?ngt das Problem mit dem Klassenbegriff schon an: Er ist sowohl normativ als auch politisch unerwünscht. Aus sozialwissenschaftlicher Sicht aber ist er nützlich, um – ich sage es mal neutral – soziale Kreise innerhalb einer Gesellschaft zu unterscheiden. Klasse ist, wie der franz?sische Soziologe Pierre Bourdieu gesagt hat, nichts anderes als Klassifikation. Wir teilen Menschen nach bestimmten Merkmalen ein – beispielsweise nach sozialer Lage, sozio?konomischer Ausstattung und Bildung. Dabei stellt man fest: Es gibt so etwas wie gesellschaftliche Hierarchien. Weil das aber im Zeitalter der Gleichheit ein Menetekel ist, wird diese Feststellung h?ufig mit politischen Forderungen nach sozialem Ausgleich.

In welchem Zusammenhang ist der Begriff der Klasse entstanden?

Der Begriff geht auf die Antike zurück. Schon Aristoteles spricht von sozialen Klassen. Auch Athen war eine Demokratie, aber keine Demokratie von Gleichen. Es gab Vollbürger, Nicht-Vollbürger und das, was wir heute Unter-Klasse nennen würden. Wichtig geworden ist der Begriff im Alten Rom, durch die ?Classis“, w?rtlich übersetzt ?Flotte“. Die R?mer haben den Begriff benutzt, um Menschen nach Steuerklassen einzuteilen. Das hat bis weit in die Neuzeit gewirkt. Noch im deutschen Kaiserreich hat der Steuerbegriff etwas mit dem milit?rischen Dienst zu tun. Wer sich selbst ausrüsten konnte, hatte Privilegien. Ritter haben Pferd und Rüstung selber mitgebracht. Ein Bauer hatte nur seine Mistgabel. Im indogermanischen Sprachraum war statt ?Klasse“ der Begriff der St?nde verbreitet: Die politische und kriegführenden St?nde (bellatores), die betenden St?nde (oratores) und der gro?e Rest, die arbeitenden St?nde (laboratores). Dazu geh?rten auch die Proletarier, die besitzlosen und lohnabh?ngigen St?nde. In traditionellen Gesellschaften sind Klassen kein Problem, weil die Menschen bis Jean-Jacques Rousseau der Meinung waren, dass Menschen von Natur aus ungleich sind.

Also ging es zuerst um eine Zustandsbeschreibung. Wann kamen soziale K?mpfe ins Spiel?

Soziale K?mpfe hat es in der gesamten Menschheitsgeschichte gegeben. Unterprivilegierte Gruppierungen haben dafür gek?mpft, dass es ihnen besser geht – wie bei den Bauernaufst?nden zum Beispiel. Natürlich wurde auch in feudalen Gesellschaften versucht, das eigene Los zu verbessern. Dass diese Versuche als Klassenk?mpfe tituliert werden, ist eine Folge des 19. Jahrhunderts und wurde stark durch Marx und Engels beeinflusst. Das kommunistische Manifest ist sicherlich das Gründungsdokument einer sehr scharfen politischen Klassenbegrifflichkeit, die mit der sozialen Frage verbunden ist. Denn durch die Industrialisierung entstand eine gro?e Arbeiterklasse, deren Lebensbedingungen nicht zu den Versprechen der Franz?sischen Revolution passt: Freiheit Gleichheit und Brüderlichkeit. Karl Marx erweckte den Anschein – was soziologisch gar nicht unbedingt der Fall sein muss – dass ?Klassen“ immer Klassenkampf bedeutet und Klassen auch immer ein Klassenbewusstsein haben.

Derzeit scheint es eine Renaissance des Begriffs zu geben. Warum?

Es gab immer mal wieder Renaissancen des Begriffs – eine im Gefolge der Studentenrevolte 1968. Man hat in den Sechzigerjahren Marx wiederentdeckt und die alte Bundesrepublik Deutschland als Klassengesellschaft bezeichnet. Durchgesetzt hat sich das jedoch nicht wirklich. Es gab zwar so etwas wie eine marxistische Soziologie, die mit dieser Begrifflichkeit gearbeitet hat, aber es gab auch heftige Bedenken. Denn die alte Bundesrepublik war sp?testens ab den Sechzigerjahren eine Gesellschaft, in der es permanent allen besser ging. In den Achtzigerjahren hat Ulrich Beck das mit dem Begriff ?Fahrstuhleffekt“ auf den Punkt gebracht. Wenn alle ?aufsteigen“, weil der Wohlstand w?chst, verflüchtigt sich der Eindruck, zu einer Klasse zu geh?ren. Deshalb hat die bundesdeutsche Soziologie eher die Begriffe ?Schicht“ oder ?Milieu“ benutzt. Man hat gesagt: Klassen und Klassenkampf gibt es doch gar nicht mehr, denn wir haben Gewerkschaften, Arbeitgeberverb?nde und Tarifautonomie. Dann wurde das Theorem der Individualisierung aufgestellt: Die Menschen streben mehr nach ihrem eigenen Wohlergehen und Selbstverwirklichung. Statt materieller werden postmaterielle Werte wichtiger.

Und heute?

In den letzten Jahren beobachten wir wieder eine Renaissance des Begriffs. Es wird zwar immer noch Wachstum und Wohlstand produziert, aber das übersetzt sich nicht in die Wohlfahrt aller, sondern nur einiger weniger. Die Ungleichheit innerhalb der westlichen L?nder hat deutlich zugenommen. Man k?nnte sagen: Es gibt eine Renaissance der Klassen, weil die Menschen in komplett unterschiedlichen sozialen Lagen leben. Heute spricht man dabei nicht mehr vom Proletariat, sondern vom Prekariat. Der Begriff umfasst Menschen, die nur vorübergehend oder geringfügig besch?ftigt sind, die sich keine Wohnung in den Innenst?dten leisten k?nnen, nicht fürs Alter vorsorgen und keine Familie gründen k?nnen. Da stellen sich neue soziale Fragen.

Gibt es auch so etwas wie eine Renaissance des Klassenbewusstseins?

Das kommt immer darauf an, wie Sie das betrachten. Die Protestbewegung Occupy Wall Street hat behauptet: ?Wir sind die 99 Prozent“. Interessanterweise wurde gesagt: Das ist eine klassenbasierte soziale Bewegung. Aber siehe da: Sie ist einfach im Sande verlaufen, weil die 99 Prozent intern sehr heterogen sind. Es war nur ein proklamiertes Klassenbewusstsein. Bei Marx ging es um die Industriearbeiter. Sie haben zusammen in Siedlungen gewohnt, die Familien haben untereinander geheiratet. Es gab einen unglaublichen internen sozialen Zusammenhalt, der für das selbstbewusste Klassengefühl gesorgt hat. Auch wenn man die Gelbwesten in Frankreich betrachtet, würde ich sagen: Nein, in einem technischen, soziologischen Sinne haben sie kein Klassenbewusstsein ausgebildet – aber ein Bewusstsein ihrer sozialen Lage: Wir haben zu wenig Ressourcen, um in dieser Gesellschaft mitmachen zu k?nnen, obwohl wir hart arbeiten. Man k?nnte sagen: Das ist die Klasse der Benachteiligten. Aber das ist eine externe Zuschreibung. Intern sind sie sehr unterschiedlich.

Das Interview führte Inga Dreyer

Humboldt-Universit?t zu Berlin | Presseportal | 打鱼游戏单机版 | Klassenfragen Folge 2: Streik für die Care Revolution

Klassenfragen Folge 2: Streik für die Care Revolution

In unserem Winterspecial besch?ftigen wir uns mit Klassenfragen: Wofür brauchen wir den Klassenbegriff, was hat er mit sozialer Gerechtigkeit zu tun, wie entsteht eine Klassenidentit?t, wo zeigen sich Klassen in der Bildung und ist eine klassenlose Gesellschaft m?glich?


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In der zweiten Folge der Reihe Klassenfragen geht es über die Rolle des Klassenbegriffs in der Geschlechterforschung.

Der Klassenbegriff bezieht sich bei Karl Marx auf das Verh?ltnis zwischen Ausbeutenden und Ausgebeuteten im Kapitalismus. Er hatte die Situation der Proletarier, die nur ihre Arbeitskraft besitzen und diese auf dem Markt als Ware verkaufen müssen, im Blick. Ausbeutungsverh?ltnisse gibt es noch immer. Aber k?nnen Vertreterinnen und Vertreter moderner Forschungsrichtungen wie den Gender Studies noch etwas mit den Marx’schen Theorien anfangen? W?re es beispielsweise für Care-Arbeiterinnen m?glich, sich im Sinne einer sozialen Klasse zu organisieren?

Klasse ist zuerst einmal ein Begriff, der den Zusammenhang zwischen Reichtum und Armut in kapitalistischen Gesellschaften untersucht, sagt Prof. Dr. Christine Bauhardt, Leiterin des Fachgebiets Gender und Globalisierung am Zentrum für transdisziplin?re Geschlechterstudien der Humboldt-Universit?t. ?Das Glück der Starken steht in direktem Zusammenhang mit dem Leid der Schwachen.“

Auch die Geschlechterforschung besch?ftigt sich mit Herrschaftsverh?ltnissen. Sie richtet ihren Blick im Gegensatz zu Marx aber nicht nur auf bezahlte Lohnarbeitsverh?ltnisse, sondern auch auf weiblich konnotierte Sorge-, Haus- und Reproduktionsarbeit. Denn auch diese unbezahlten T?tigkeiten dienen der Anh?ufung von Kapital und der Sicherung von Herrschaft, betont Christine Bauhardt, die aus Sicht der feministischen ?konomiekritik argumentiert. ?Von daher ist Klasse aus einer feministischen Perspektive ein Instrument, um zu verstehen, wie kapitalistische Produktionsweise und patriarchale Herrschaft gemeinsam funktionieren.“

Marx ging es auch um die ?berwindung von Herrschaftszusammenh?ngen. Dafür brauche es Organisationsf?higkeit und Konfliktf?higkeit, erkl?rt Christine Bauhardt. Die Industriearbeiterschaft im sp?ten 19. Jahrhundert traf sich beispielsweise in Gewerkschaftsr?umen. Konfliktf?higkeit bewies sie, indem sie die Kapitalseite durch Streiks zwang, Arbeitsbedingungen zu verbessern.

In der Care-Arbeit sieht das anders aus. Weiblich besetzte Haus-und Sorgearbeit findet in der Privatsph?re der eigenen vier W?nde statt. Es gibt keine Orte, um sich zu organisieren. Auch Streiks sind problematisch. Wenn Industriearbeiter die Produktion zum Stillstand bringen, kommen nur die Arbeitgeber zu Schaden, erkl?rt Christine Bauhardt. ?Wenn aber Frauen ihre Arbeit in der sozialen Reproduktion einstellen, dann leiden Menschen ganz direkt darunter.“

Trotzdem gibt es Frauenstreik-Bewegungen – in Europa, aber auch darüber hinaus, berichtet die Politikwissenschaftlerin. Unter dem Stichwort ?Care Revolution“ k?mpfen Frauen (und M?nner) für die Anerkennung reproduktiver Arbeit als ?konomisch h?chst relevant. ?Der feministische Frauenstreik ist ein sehr machtvolles Instrument, um zu zeigen, dass die ganze Gesellschaft stillgelegt wird, wenn Frauen diese Arbeiten nicht mehr übernehmen.“ Diese konkreten Erfahrungen widerspr?chen der These, Frauen k?nnten sich nicht im Sinne einer sozialen Klasse organisieren.

Was die universit?re Soziologie betrifft, beobachtet Dr. Mona Motakef, dass der Klassenbegriff wieder gr??ere Beachtung findet. ?Das liegt daran, dass Kapitalismusanalyse zeitweise als anrüchig und links galt. Heute wird anerkannt, dass kapitalistische Vergesellschaftung nichts Selbstverst?ndliches ist und in seiner historischen Entwicklung analysiert werden muss“, sagt die Soziologin, die derzeit die Professur "Soziologie der Arbeit und Geschlechterverh?ltnisse" am Institut für Sozialwissenschaften der HU vertritt. Im Frühjahr 2020 erscheint ihr Buch ?Prek?re Arbeit, prek?re Liebe. ?ber Anerkennung und unsichere Lebensverh?ltnisse“, das sie zusammen mit Prof. Dr. Christine Wimbauer geschrieben hat.

Sie forscht zum Zusammenhang von Arbeit und Geschlecht. ?Wir haben beispielsweise gefragt, mit welchen Problemen unsicher Besch?ftigte konfrontiert sind, wenn sie versuchen, Erwerbs- und Sorgearbeit zu vereinbaren.“ Eine Klassenperspektive spiele eine Rolle, obwohl sie den Begriff nicht verwendet. Sie spreche lieber von Prekarit?t und ?prek?ren Lebenszusammenh?ngen“ statt vom Prekariat im Sinne einer neuen Klasse.

Der Klassenbegriff unterscheide zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten. ?Das ist plakativ“, sagt Mona Motakef. Ihrer Meinung nach sind Lebenslagen – beispielsweise von Solo-Selbst?ndigen im Medienbereich oder Care-Arbeiterinnen zu unterschiedlich, um sie in eine Schublade zu stecken.

Trotzdem sei der Klassenbegriff noch immer ein Schlüsselinstrument zur Erforschung von Ungleichheit. Verwendet wird er beispielsweise in der Intersektionalit?ts-Forschung – in Verbindung mit anderen gesellschaftlichen Strukturkategorien wie Geschlecht, Ethnizit?t oder Alter. Verschiedene Merkmale, die Identit?ten formen, werden dabei in den Blick genommen. ?Die Intersektionalit?ts-Debatte will uns darauf hinweisen, dass wir als Subjekte von unterschiedlichen Achsen sozialer Differenzierung durchzogen sind“, erkl?rt Christine Bauhardt. Im Intersektionalit?tsansatz allerdings dominiere der englische Begriff ?class“, derm Deutschen eher der Bedeutung von ?Schicht“ entspreche und damit genau nicht den inneren Zusammenhang von ?konomischer Ausbeutung und Herrschaft zwischen Arm und Reich benennt.

Im Gegensatz zur Klassenanalyse nach Marx geht diese intersektionale Perspektive nicht nur von ?konomischen Fragen aus, sondern bezieht auch andere Faktoren sozialer Differenz ein, die zu Ungleichheit und Dominanzverh?ltnissen führen k?nnen. Wenn es allerdings um die ?berwindung des kapitalistischen Systems gehe, stehe diese Perspektive in der Kritik, sagt Christine Bauhardt. Denn durch die Fokussierung auf unterschiedliche Identit?ten und Differenzen gerate die gemeinsame Position der Herrschaftsunterworfenen im kapitalistischen System in den Hintergrund. ?Soziale Differenzierungen sind funktional für den Kapitalismus, indem sie Solidarit?ten verhindern“, sagt die Professorin. Kritisiert werde der Klassenbegriff für seine Homogenisierung unterschiedlicher sozialer Positionierungen, Nutzen bringe er im Sinne einer sozialen Mobilisierung und politischen Solidarisierung.

Autorin: Inga Dreyer

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Klassenfragen Folge 1: ?Schon Aristoteles spricht von sozialen Klassen“

Humboldt-Universit?t zu Berlin | Presseportal | 打鱼游戏单机版 | Klassenfragen Folge 3: Ist unser Bildungssystem ein Klassensystem?

Klassenfragen Folge 3: Ist unser Bildungssystem ein Klassensystem?

In unserem Winterspecial besch?ftigen wir uns mit Klassenfragen: Wofür brauchen wir den Klassenbegriff, was hat er mit sozialer Gerechtigkeit zu tun, wie entsteht eine Klassenidentit?t, wo zeigen sich Klassen in der Bildung und ist eine klassenlose Gesellschaft m?glich?


Die dritte Folge der Serie ?Klassenfragen“ stellt die Frage, ob unser Bildungssystem ein Klassensystem ist. Die Bildungsforscherin Prof. Dr. Rita Nikolai besch?ftigt sich am Institut für Erziehungswissenschaften der Humboldt-Universit?t mit Schulsystemen und Bildungsungerechtigkeit.

?Wenn die Bourgeoisie ihnen vom Leben so viel l?sst, als eben n?tig ist, so dürfen wir uns nicht wundern, wenn sie ihnen auch nur so viel Bildung gibt, als im Interesse der Bourgeoisie liegt. Und das ist so viel wahrlich nicht.“ Ausführlich beschreibt Friedrich Engels in seinem 1845 erschienenen Werk ?Die Lage der arbeitenden Klasse in England“ die mangelhaften Bildungschancen von Kindern aus Arbeiterfamilien: Kinderarbeit, Schulgeld und untaugliche Lehrer verhinderten, so Engels, die geistige und sittliche Bildung der Arbeiterklasse – und damit ihre politische Mündigkeit und gesellschaftliche Emanzipation. Bildung war deshalb traditionell eine zentrale Forderung der Arbeiterklasse.

?Bis in die 1950er und 1960er Jahre unterschieden sich die Bildungschancen der Arbeiterklasse und der h?heren Klassen in Deutschland tats?chlich noch sehr stark“, erl?utert die Bildungsforscherin Rita Nikolai. Für die meisten Kinder aus Arbeiterfamilien sei die Bildungskarriere nach acht Jahren Volksschule zu Ende gewesen. H?here Klassen schickten ihre Kinder dagegen zumeist auf das Gymnasium. ?In den meisten Bundesl?ndern wurde das Schulgeld für Gymnasien erst in den 1950er Jahren abgeschafft. Bildungschancen waren also immer davon abh?ngig, was der Geldbeutel der Eltern hergab.“

?Bildungspolitik ist Interessenpolitik“

Rita Nikolai ist Heisenberg-Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Institut für Erziehungswissenschaften der Humboldt-Universit?t. Sie besch?ftigt sich mit dem institutionellen Wandel von Schulsystemen und bringt dabei politische Aspekte mit erziehungswissenschaftlichen zusammen. ?Bildungspolitik ist Interessenpolitik“, sagt sie. ?Deshalb stelle ich mir immer die Frage, welche Interessengruppen sich bei bildungspolitischen Entscheidungen durchsetzen k?nnen und wie sich Ver?nderungen im Schulsystem auf Bildungsungleichheiten auswirken.“ Mit dem Blick auf 200 Jahre Schulgeschichte sagt Nikolai: ?Es ist eine M?r, dass in hochselektiven Schulsystemen die Besten gef?rdert werden. Gef?rdert werden diejenigen, die sich am besten durchsetzen k?nnen. Und das sind immer Familien aus h?heren sozialen Schichten.“

Heute k?nnen es scheinbar individuelle Entscheidungen sein, die sich im Verlauf einer Bildungskarriere summieren. Kinder aus ?besserem Hause“ bekommen zum Ende der Grundschulzeit zum Beispiel h?ufiger die Empfehlung für das Gymnasium – und falls nicht, setzen sich ihre Eltern h?ufiger über Empfehlungen der Lehrperson hinweg. Es seien aber auch die gro?en politischen Weichenstellungen, bei denen die h?heren sozialen Schichten sich stets durchsetzen, so Nikolai. ?Sie wissen einfach, wie man Kampagnen führt und politischen Druck ausübt.“ Als Beispiel nennt sie die Hamburger Primarschulreform, die 2010 an einem Volksentscheid scheiterte. ?Wahlkreise mit hohem Haushaltseinkommen waren sehr aktiv gegen eine Verl?ngerung der Grundschulzeit, in sozial schwachen Kreisen gab es kaum Wahlbeteiligung.“

?Die Klassengrenzen sind aufgeweicht“

Ziel der Reform war eine Ausweitung der Grundschulzeit in Hamburg von vier auf sechs Jahre. Eine Forderung, die aus Sicht vieler Bildungsforscherinnen und -forscher tats?chlich zentral w?re, um das deutsche Bildungssystem gerechter zu machen. ?Der Zeitpunkt, an dem Eltern über die Zukunft ihrer Kinder entscheiden müssen, ist einfach zu früh“, sagt Nikolai. Internationale Vergleiche zeigen, dass Schulsysteme, in denen die Jugendlichen l?nger als in Deutschland gemeinsam lernen, sozial durchl?ssiger sind. Das hei?t: Schülerinnen und Schüler haben dort bessere Chancen, einen Lebensweg zu w?hlen, der ihrer Begabung entspricht – und nicht ihrer sozialen Herkunft.

Um die soziale Herkunft wissenschaftlich zu erfassen sei der Begriff der Klasse heute allerdings nicht mehr hilfreich, sagt Rita Nikolai. ?Die Klassengrenzen sind aufgeweicht. Bildungsnahe und bildungsferne, sozio-?konomisch starke und schwache Schichten überlappen sich.“ Sinnvoll sei eine Kombination von Faktoren, wie sie beispielsweise der ESCS-Index (Index of economic, social and cultural status) der Pisa-Studie erfasse. Er berücksichtigt auch, wie viele Bücher oder Kunstwerke die Familie besitzt und ob es einen Internetzugang gibt.

Die Schülerschaft spiegelt idealerweise alle Gruppen der Gesellschaft

Rita Nikolai verwendet einen plakativen Vergleich, um deutlich zu machen, wer im deutschen Bildungssystem besonders benachteiligt ist: ?Früher vereinte das katholische Arbeiterm?dchen vom Lande alle schlechten Bildungschancen auf sich. Heute ist es der Migrantensohn in der Gro?stadt.“ Ungleichheit beginne bereits in den Kinderg?rten und Grundschulen, wenn diese in sozial schw?cheren Wohnvierteln schlechter ausgestattet seien. Und sie sei auch dann nicht überwunden, wenn junge Menschen es trotz schlechterer Ausgangssituation schlie?lich an die Universit?t schaffen. ?Das Wissen, wie ich ein Studium finanziell überlebe, wie ich mit Dozenten umgehe, welche Rechte ich als Studierende habe und wie ich sie einfordere – das müssen sich Menschen aus bildungsfernen oder sozial schw?cheren Schichten erst mühsam erarbeiten.“ Die Arbeit von Organisationen wie ?Arbeiterkind“ oder ?firstgen“ sei für den Ausgleich von Bildungsungerechtigkeiten deshalb sehr wichtig.

Aktuell besch?ftigt Rita Nikolai der gro?e Zulauf an Privatschulen. Besonders bei den Grundschulen sei der Anteil privater Schulen zwischen 1990 und 2016 um 345 Prozent gestiegen, erl?utert sie. Die Gründe, warum Eltern sich gegen eine ?ffentliche Grundschule entscheiden, seien vielf?ltig. Beunruhigend sei jedoch, wenn Eltern glauben, dass Privatschulen generell eine bessere Bildung anb?ten und es eine bessere Passung zum elterlichen Milieu gebe. Wenn beispielsweise konfessionelle Schulen gew?hlt würden, um sicherzugehen, dass es in den Klassen keine muslimischen Schülerinnen und Schüler gibt.

Idealerweise spiegele eine Schülerschaft alle Gruppen der Gesellschaft, sagt Nikolai. Dies würde die Gleichheit der Bildungschancen für alle Kinder deutlich erh?hen. Aus lernpsychologischer Sicht würden zudem die Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern nicht in homogenen Klassen am besten gef?rdert, sondern in heterogenen: ?Es geht ja nicht nur um Lesen, Schreiben oder Rechnen. Kinder müssen auch Empathie lernen. Und das Wissen, wie sie mit Menschen umgehen, die nicht über dieselben Ressourcen verfügen.“

Autorin: Stefanie Hardick

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Klassenfragen Folge 1: ?Schon Aristoteles spricht von sozialen Klassen“

Klassenfragen Folge 2: Streik für die Care Revolution

Humboldt-Universit?t zu Berlin | Presseportal | 打鱼游戏单机版 | Klassenfragen Folge 4: ?Selbst Menschen derselben Klasse haben heute sehr unterschiedliche Chancen“

Klassenfragen Folge 4: ?Selbst Menschen derselben Klasse haben heute sehr unterschiedliche Chancen“

In unserem Winterspecial besch?ftigen wir uns mit Klassenfragen: Wofür brauchen wir den Klassenbegriff, was hat er mit sozialer Gerechtigkeit zu tun, wie entsteht eine Klassenidentit?t, wo zeigen sich Klassen in der Bildung und ist eine klassenlose Gesellschaft m?glich?


Für die dritte Folge der Serie ?Klassenfragen“ sprachen wir mit der Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Hanna Schwander darüber, ob unsere Gesellschaft immer ungerechter wird und welche politischen Folgen soziale Ungleichheit haben kann.

?Die Ausgangslage für politische Entscheidungen hat sich extrem ver?ndert: Es gibt weniger Loyalit?t zu den Parteien, mehr Wechselw?hler und darum auch mehr Parteien“, sagt die Politikwissenschaftlerin Hanna Schwander. Die Opposition werde vielf?ltiger, das Regieren schwieriger – und entsprechend geringer die Zufriedenheit mit der jeweiligen Regierung. Schwander, Professorin für Politische Soziologie und Sozialpolitik am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universit?t zu Berlin (HU), untersucht, wie sich strukturelle Ver?nderungen in der Gesellschaft, des Sozialstaats und des Arbeitsmarkts auf den politischen Prozess auswirken, etwa auf politische Einstellungen, das W?hlerverhalten, die Parteienbindungen oder Regierungszusammensetzungen. Und sie erforscht, wie sozialpolitische Ma?nahmen wiederum in der Gesellschaft wirken und sie ver?ndern.

Der Umbruch des Parteiensystems sei Spiegel und Folge der zunehmenden Individualisierung und Fragmentierung der Gesellschaft, sagt sie. ?Die Berufsaussichten und Lebenschancen von Menschen in der gleichen Klasse unterscheiden sich heutzutage sehr stark. So stark, dass ich eigentlich gar nicht mehr von ?Klassen‘ spreche.“ Traditionell bez?gen sich Soziologen in ihrer Definition von Klassen stark auf Unterschiede in Besitzst?nden, insbesondere an den Produktionsmitteln. Zwar seien soziale Klassen, wie sie zum Beispiel Karl Marx und Friedrich Engels oder Max Weber definiert haben, auch früher nicht homogen gewesen, doch die Politik und auch die Forschung h?tten stets den m?nnlichen, besitzenden Klassenvertreter als Norm gesetzt und abweichende Lebensrealit?ten ignoriert. Aber Frauen und M?nner, jüngere und ?ltere Menschen oder Menschen mit Migrationshintergrund begegneten auf dem Arbeitsmarkt ganz unterschiedlichen Herausforderungen und Risiken – selbst, wenn sie derselben Berufs- oder Statusgruppe angeh?ren. Schwander sagt: ?Der Begriff der ?Klasse‘ ist nicht falsch, es gibt immer noch die Verm?genden und das, was man als Unterschicht bezeichnen würde. Aber es gibt auch eine zunehmende Prekarisierung der Mittelschicht, eine wachsende Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt.“

?Insider“ und ?Outsider“

In ihrer Forschung unterscheidet sie deshalb nach ?Insidern“ und ?Outsidern“: Insider sind diejenigen, die in sicheren Besch?ftigungsverh?ltnissen stecken, vielleicht sogar Verm?gen aufbauen und vererben k?nnen. Outsider jene, die in st?ndiger Angst um ihren Arbeitsplatz und ihr Auskommen leben – weil sie atypisch besch?ftigt sind, alleinerziehend, gering qualifiziert oder im Leben nicht immer Glück hatten. ?Es wird zunehmend schwieriger, sich über Erwerbsarbeit ein stabiles finanzielles Fundament aufzubauen. Sogar ein Hochschulabschluss ist heute keine Garantie für eine gesicherte, unbefristete, sozialversicherungspflichtige Besch?ftigung. Also für das, was der deutsche Sozialstaat fordert und f?rdert“, sagt Schwander. Die Debatte um Sozialleistungen zeige die Konfliktlinie zwischen Insidern und Outsidern recht deutlich: ?Wenn Sozialleistungen lohnabh?ngig gezahlt werden, zementieren sie bestehende Einkommensunterschiede. Menschen, die weniger in die Sozialversicherungen eingezahlt haben, würden hingegen von einer Umverteilung profitieren.“

Doch seit den 1980er und 1990er orientierten sich konservative Parteien an neoliberalen Prinzipien der Arbeitsmarktpolitik, wie sie von Ronald Reagan oder Margaret Thatcher eingeführt wurden. Die Sozialdemokraten reinterpretierten diese als ?Third Way“, indem sie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die Verantwortung für ihren Erfolg – oder Misserfolg – auf dem Arbeitsmarkt nahmen. Auch aufgrund technologischer Entwicklungen, die von den Arbeitnehmern mehr Bildung verlangen, stagnieren die unteren Einkommen seitdem. Noch gravierender für die soziale Gerechtigkeit sei es jedoch, so Schwander, dass zugleich die Einkommen der oberen fünf Prozent der Besch?ftigten rasant gestiegen seien. Zudem seien stabilisierende Faktoren wie Gewerkschaften oder Besch?ftigungsschutz politisch entwertet worden.

?M?nnliche untere Mittelklasse hat es heute schwerer als früher“

Wie wirkt sich diese zunehmende ?konomische Ungleichheit auf das politische System aus? Sind es vor allem die ?Abgeh?ngten“ und ?Modernisierungsverlierer“, die rechtspopulistische Parteien wie die AfD w?hlen? Um diese oft geh?rte Hypothese zu unterprüfen, wertete Hanna Schwander gemeinsam mit dem Bremer Politikwissenschaftler Philip Manow Daten zur sozio-?konomischen Situation von Kreisen und Gemeinden aus, in denen AfD gew?hlt wird. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass es nicht die ?Outsider“ waren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit AfD w?hlten. ?Outsider nehmen an Wahlen gar nicht mehr teil.“ In west- wie in ostdeutschen Wahlkreisen w?hlten vor allem jene Menschen AfD, die eigentlich eine stabile Arbeitsmarktposition haben, also Insider sind, aber ?gerade so auf der Kippe stehen und sich davor fürchten, abzusteigen.“

Ob die Angst vor dem sozialen Abstieg begründet ist oder nicht, oft geht damit ein Gefühl einher, von der Politik ungerecht behandelt zu werden. ?Ganz vereinfacht gesagt, geht es hier um die m?nnliche untere Mittelklasse, und die hat es heute tats?chlich schwerer als früher“, sagt Schwander. ?Der m?nnliche Alleinern?hrer hatte einen ganz anderen sozialen Status, er war das deutsche Modell. Die Gewerkschaften repr?sentierten diesen Typ Mensch, die Parteien buhlten um ihn. Das ist heute nicht mehr so.“ Gerechter geworden sei die Gesellschaft hingegen zum Beispiel für Frauen. Sie h?tten heute gesellschaftlich und wirtschaftlich mehr Chancen als früher. Im Vergleich zur glorifizierten Zeit des Wirtschaftswunders sei die Bundesrepublik heute weniger hierarchisch, sagt Schwander: ?Althergebrachte Privilegien wurden in Frage gestellt, der Zugang zum Arbeitsmarkt ge?ffnet. Alle Gruppen, die vom m?nnlichen Durchschnittsarbeitnehmer als Norm abweichen, stehen heute besser da.“

Autorin: Stefanie Hardick

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